Tief in den Westen!

4. August 2010 von Ultras Bochum

Die Sommerpause neigt sich dem Ende zu und das erste Heimspiel der Saison 2010/11 steht bevor. In doppelter Hinsicht unangenehm: Zum einen am ungeliebten DSF-Montag, zum anderen ist als Folge des letzten Spieltages der vergangenen Spielzeit unsere Ostkurve gesperrt. Über Sinn und Zweck dieser Strafe mag man wie bei vielen Sanktionen der Fußball-Schreibtischtäter streiten, aber es ist nicht mehr zu ändern.

Trotzdem sollen die blauweißen auf dem Rasen, die den Arsch in der Hose haben, auch in Liga 2 zum VfL zu stehen, natürlich ansprechend unterstützt werden. Deshalb: Tief in den Westen! Alle auf die Westtribüne!

Dauerkarteninhaber können ihre Tickets am Spieltag gegen Karten auf der Westtribüne umtauschen. Außerdem werden 1500 Sitzplätze zum Stehplatzpreis angeboten. Also ran an die Ticketschalter!

Datei GS doch „rechtens“

12. Juli 2010 von Ultras Bochum

Dass in unserem Land auch bürokratisch aufwendigste Vorgänge blitzschnell gemeistert werden können, sobald sie dem Zweck der Überwachung dienen, mussten in den letzten Wochen Deutschlands Fußballfans verbittert einsehen. So war die viel zitierte „Hooligan-Datei“ des BKA in ihrer vorherigen Fassung bereits als rechtswidrig erklärt worden, da ihr die nötige rechtliche Grundlage fehlte. In der Datei erfassten Personen war es also erlaubt den Titel „Gewalttäter Sport“ abzulegen und sich wieder austragen zu lassen. 2 Tage vor Beginn der WM hat sich das Blatt nun wieder gewendet. Am 9. Juni nämlich verabschiedete der Bundesrat eine neue Verordnung, die dem BKA nun eben jene nötige Rechtsgrundlage bietet. Viel Zeit zum Nachdenken blieb dem Bundesrat nicht, denn noch am selben Tag sollte per Gerichtsentscheid über die zukünftige Existenz solcher Dateien entschieden werden. Mit der neuen Verordnung erübrigte sich diese Entscheidung nun.

Der Bundesrat wird es höchstwahrscheinlich insbesondere aufgrund der anstehenden WM so unglaublich eilig gehabt haben, wäre doch schließlich ein Jammer, wenn man seine Pappenheimer während dieser prädestinierten Zeitspanne nicht ordentlich durch Gefährderansprachen, Meldeauflagen oder Sonstiges triezen könnte. Dass der kurzerhand durchgewunkene Vorschlag von Innenminister de Maizière allerdings nicht nur ein Fundament für die vorhandene Datei Gewalttäter Sport oder vergleichbare Dateien wie Gewalttäter links/rechts darstellt, sondern gleichzeitig ein Blankoscheck für die Gründung von allerlei denkbaren Karteien oder besser gesagt Schubladen ist, scheint den handelnden Personen nicht klar gewesen zu sein. Oder etwa doch?!

So ist in unglaublich schwammiger Sprache (ist ja nicht so knalle, wenn der gemeine Bürger auch noch verstünde, wie er nach Strich und Faden verarscht wird, nicht wahr?) schwarz auf weiß festgehalten, dass derlei Dateien ab sofort zu praktisch jeder Thematik rechtens sind. Ohne in eine Überwachungsstaat-Paranoia verfallen zu wollen, geben auch die speicherbaren Daten allen Grund zur Besorgnis. In einem Eintrag in solch einer Datei finden sich nämlich nicht nur Personalien und verhängte Auflagen wieder, sondern ebenso Perversionen wie eine detaillierte Personenbeschreibung, ein auffälliger Dialekt und sogar die Blutgruppe, ein DNA-Identifizierungsmuster sowie Zahnschemata wieder. Klingt das für den geneigten Leser nicht zumindest ein ganz kleines bisschen nach Stasimethoden?

Zudem ist nun auch offiziell festgehalten, dass für eine Speicherung der Verdacht genügt, man könne irgendwann einmal straffällig werden. Dieser Verdacht wird dann oftmals zum Beispiel mit „auffälligen Freunden“ oder Ähnlichem begründet. Folglich ein kleiner Tipp des Schreibers, schon mal darüber nachgedacht den Freundeskreis nach in der Vergangenheit mal auffällig gewordenen Personen abzusuchen und gegebenenfalls zu bereinigen?

Nur zur Erinnerung, in der Datei Gewalttäter Sport, in welche man keineswegs nur nach einer wirklich begangenen Straftat, sondern teils auch schon nach einer total routinemäßig erscheinenden Personalienkontrolle oder gar nach einer eigenen Zeugenaussage im Zusammenhang mit einem Fußballspiel schon aufgenommen werden kann, sind zurzeit etwa 11.000 Menschen gespeichert. 11.000 von der Politik arg enttäuschte Menschen dürfte die Bundesregierung somit noch mehr gesammelt haben. Die unzähligen Personen, die in Zukunft noch die Ehre haben mit der Datensammelwut von einschlägigen Charakteren Bekanntschaft zu machen, nicht eingerechnet. Aber es ist ja schließlich auch einmal aufregend, ganz filmreif wie ein Schwerverbrecher behandelt zu werden…

Training

4. Mai 2010 von Ultras Bochum

Training

20. April 2010 von Ultras Bochum

Samstagmorgen, die Gedanken über die schändliche Leistung in Köln sind noch ganz frisch, begaben sich etwa 25 Ultras zum Training unserer glorreichen Elf. Eine so schlechte Leistung in der jetzigen Situation war einfach nicht tragbar! Nicht im Trikot des VfL Bochum!
Unsere Spieler begaben sich also -träge wie man so ist nach so einem heftig umkämpften Spiel- auf den Trainingsplatz und wurden umgehend mit den Vorwürfen konfrontiert. Zudem wurde ein Spruchband gezeigt: „Ihr verdient es nicht, unsere Farben zu tragen“. Anders als auflagengeile Medien es verbreiteten, kam es allerdings zu keinerlei Ausschreitungen. Völlig desinteressiert nahmen es die Profis zur Kenntnis. Als wäre es nicht schon schlimm genug, mal wieder mit den Abstiegsängsten leben zu müssen, traten einige Spieler Ihren eigenen Fans völlig arrogant und hochnäsig entgegen. Scheinbar ist es ihnen egal, ob unser VfL absteigt oder nicht. Und Aussagen wie: “Halt´s Maul “, „Ach, wir haben doch noch 3 Spiele“ oder „…wenn wir allein wären würde ich dir richtig den Arsch aufreißen“ zeugen davon, dass diese Spieler absolut den Bezug zu den Fans verloren haben. Der Verein und seine Fans scheinen egal, ein neuer Vertrag in einer anderen Stadt winkt ja eventuell schon. Mit so einer Einstellung sind wir schon abgestiegen!
Um diesen Spielern klar zu machen, dass wir das nicht akzeptieren, bitten wir alle Bochumer, am Donnerstag um 15.30 Uhr zum letzten Training vor dem überlebenswichtigen Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zu kommen! Noch sind wir nicht abgestiegen, bei gleich bleibender „Leistung“ braucht man sich aber gar keine Hoffnung mehr zu machen! Also los Leute, tretet der Mannschaft mal gewaltig in den Arsch! Nicht ein paar faule Topverdiener sind der VfL, sondern unser Wappen, unsere Farben, unsere Stadt, unser Stadion und vor allem WIR! Alle zum Training! Dass Handgreiflichkeiten oder Sachbeschädigung dort nichts zu suchen haben, sollte selbstverständlich sein!

Ostkurve Bochum Retroschals

14. Februar 2010 von Ultras Bochum

Wie ihr mit Sicherheit schon mitbekommen habt, ist seit dem gestrigen Heimspiel gegen Hoffenheim der neue Ostkurve Bochum Retroschal erhältlich. Für nur 10€ könnt ihr euch eines dieser schönen Oldschool-Teile sichern. Schaut entweder beim nächsten Heimspiel bei uns vorbei oder meldet euch unter fanartikel@ub99.org

Offener Brief an Karl-Heinz Rummenigge

22. Januar 2010 von Ultras Bochum

Lieber Karl-Heinz Rummenigge,

mit Erstaunen, wenn nicht gar Fassungslosigkeit, haben wir die Hausmitteilung des FC Bayern München zum Thema Respekt und Toleranz zur Kenntnis genommen und uns die diversen Presseberichte dazu durchgelesen sowie den Bericht von TV München angesehen.

Tenor des Ganzen: Der FC Bayern München tritt für Respekt und Toleranz gegenüber dem Gegner und seinen Fans ein. Deshalb dürfen die Gegner ab sofort ihre Schwenkfahnen auf dem Rasen der Versicherungsunternehmen-Arena wedeln. Außerdem wird es weitere, nicht näher beschriebene Aktionen geben, die mit den Fanclubverantwortlichen abgestimmt sind. Das alles bezeichneten Sie, Karl-Heinz Rummenigge, als Fanprojekt.

Verehrter Karl-Heinz Rummenigge,
wir möchten nicht dreist erscheinen, wenn wir Sie fragen, ob das jetzt Ihr Ernst war. Denn München – egal ob ein Spiel beim FCB oder dem TSV 1860 – gilt für Fußballfans seit jeher als eine Auswärtsfahrt, die bestimmt ist von Polizei- und Ordnerschikane, Choreographieverboten und Restriktionen jedweder Art. Und Sie wollen der Welt allen Ernstes glauben machen, dass Ihre Fahnenidee, die Sie beinahe anmaßend als Fanprojekt bezeichnen, ein Zeichen von Respekt und Toleranz ist? Wir können nicht fassen, wie Sie dies behaupten können. Das liegt übrigens nicht daran, dass sich für populistische Äußerungen in der Vergangenheit Uli Hoeneß verantwortlich zeichnete, sondern ganz einfach daran, dass Sie offenbaren, keinerlei Ahnung zu haben, was Fans eigentlich wollen.

Auswärtige Fans wollen nicht pauschal von der Münchner Polizei und dem dazugehörigen USK wie Schwerverbrecher behandelt werden. Sie wollen ihre Fahnen in uneingeschränkter Größe IN ihrem Block schwenken und nicht auf dem Spielfeld. Sie wollen Choreographien mit Materialien ihrer Wahl durchführen, ihr Bier und ihre Stadionwurst mit Bargeld kaufen und diese IM Block anstatt davor verzehren, um auch etwas vom Spiel mit zu bekommen. Sie wollen ein Megaphon zur Koordination ihrer Unterstützung erlaubt bekommen anstatt sich von der Münchner Polizei anhören zu müssen, dass der Einsatz eines Megaphons sicherheitsgefährdend sei.

Anders ausgedrückt: auswärtige Fans möchten die Mindeststandards, die in fast allen Bundesligastadien herrschen, auch in München, dem selbst ernannten Vorreiter in Sachen Respekt und Toleranz, vorfinden.

Respekt und Toleranz sollten Sie vielleicht auch Ihren eigenen Fans entgegenbringen. In München werden die eigenen Fangruppen pauschal für Taten Einzelner abgestraft, Stadionverbote für Banalitäten verhängt und auch schon mal auf Mitgliederversammlungen die Fans vom eigenen Manager als Idioten hingestellt. Und Sie, Karl-Heinz-Rummenigge, wollen der Öffentlichkeit etwas von Respekt und Toleranz erzählen? Wenn Sie und Ihre Kollegen Respekt vor Ihren eigenen Fans hätten, dann würden Sie ihnen nicht zumuten, dass Anhänger des Gegners „ihren“ heiligen Rasen betreten!

Mit sportlichem Gruß, nehmen Sie es uns nicht übel,

Aachen Ultras
Chosen Few Hamburg 1999
Ultras Hannover
Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln
Supporters Crew Freiburg e.V.
Wilde Jungs Freiburg
Weekend Brothers Wolfsburg
THE UNITY – Supporters Dortmund e.V.
Harlekins Berlin ‘98
Horda Azzuro Ultras Jena
Horidos 1000 Fürth
Violet Crew Osnabrück
Generation Luzifer 1998 Kaiserslautern
Pfalz Inferno Kaiserslautern
Frenetic Youth Kaiserslautern
Ultras Aue
Ultras Bochum 1999
Ultras Gelsenkirchen
Ultraszene Mainz 01
Ultrá 1894 Karlsruhe
Fialova Sbor Aue
Cattiva Brunsviga

P.S.: Fanprojekte sind im Übrigen öffentliche Einrichtungen, die von Sozialpädagogen betreut werden und sich präventiv mit jungen Fans beschäftigen. Sie sind weit entfernt von unausgegorenen Ideen hoher Herren, die sich dafür auch noch in der Öffentlichkeit feiern lassen wollen. Ein solches sozialpädagogisches Fanprojekt arbeitet auch seit Jahren erfolgreich in München. Das aber wirklich nur am Rande und postscriptum.

Auf geht´s Velbi, kämpfen und siegen!

20. Januar 2010 von Ultras Bochum

Manch einer wird sich fragen, was das Spruchband im Mönchengladbacher Gästeblock sollte.  Ein langjähriges UB-Mitglied liegt derzeit schwer erkrankt auf der Intensivstation, scheint aber wieder auf dem Weg der Besserung. Also auch an dieser Stelle nochmal: Alles Gute Velbi, durchhalten! Und vielen Dank an die Schickeria München sowie die Azzurros Bochum, die jeweils auch einen Genesungswunsch beisteuerten.

Alle in die Halle! Teil II

4. Januar 2010 von Ultras Bochum

Am kommenden Samstag geht es für die Zweitvertretung unseres VfL noch einmal in die Halle. Die Zweite tritt in der Endrunde um die Hallenstadtmeisterschaft an. Das Turnier beginnt um 11:00 Uhr,  Treffpunkt ist diesmal um 10:30 Uhr vor der Rundsporthalle.

Wir hoffen, dass dieser Termin noch besser wahrgenommen wird als am vergangenen Sonntag, und das wir gemeinsam den Nachwuchs in die am nächsten Tag stattfindende Finalrunde schreien.

Außerdem möchten wir euch darauf hinweisen, dass es jedem Stadionverbotler möglich ist diesen Termin wahrzunehmen, um gemeinsam die Zweite anzufeuern. Aus diesem Grund werden wir auch nicht das Testspiel der ersten Mannschaft gegen den SC Paderborn am Samstag besuchen, denn dort wären die Stadionverbotler wieder einmal vor den Toren ausgesperrt.

ALLE IN DIE HALLE!

Alle in die Halle!

29. Dezember 2009 von Ultras Bochum

Am 03.01.2010 tritt die Zweitvertretung unseres VfL in der Rundsporthalle zur Hallenstadtmeisterschaft an. Ein guter Termin für uns die Winterpause zu verkürzen und endlich einmal wieder unseren Nachwuchs auf wirklich heimischen Terrain zu unterstützen.

Treffpunkt ist um 12:00 Uhr vor der Rundsporthalle, die Zweitvertretung muss das erste Mal um 13:15 Uhr antreten. Seid bitte pünktlich, der Platz in der Halle ist nämlich begrenzt. Außerdem bitten wir euch an eure Schwenk- und Zaunfahnen zu denken. Lasst uns die Halle rocken!

Nur ein Ausrutscher?

3. Dezember 2009 von Ultras Bochum

Das nach der Partie gegen den 1. Fc Köln trotz 0:0 keine Langeweile bei den Besuchern der Ostkurve aufkommen konnte, lag vor allem an einer mehr als fragwürdigen Maßnahme seitens der Polizei. Nach Abpfiff wurden diverse Ausgänge aus der Kurve, auch der Durchgang zum Marathontor, durch den besonders viele Fans das Stadion verlassen, per Polizeikette abgesperrt. Wie man bereits auf der Polizeischule lernt ist es besonders förderlich, in Bewegung geratene Menschenmassen künstlich aufhalten zu wollen. Zudem natürlich, ohne den Fans anständige Antworten zu geben, was diese Maßnahme denn zu bedeuten hätte. Und so knubbelte es sich ordentlich auf Treppen, in Aufgängen, an Wellenbrechern und Toren. Die Möglichkeit von Angstzuständen, Panik oder ähnlichem, besonders bei Kindern, alten oder weiblichen Kurvenbesuchern wurde offenbar in Kauf genommen um…ja was eigentlich zu bewirken? Was diese Maßnahme „rechtfertigen“ sollte erfuhr man natürlich nicht vor Ort -wäre ja auch zu hilfreich gewesen- sondern erst später. Nach den Vorfällen am Gästeblock vor dem Spiel und aufgrund der Tatsache, dass die Polizei den Gästeanhang auch nachher nicht so recht unter Kontrolle brachte, wurde schlicht und einfach der Abmarsch der Heimfans so gut es ging unterdrückt bzw. verzögert, um so die Fangruppen zu trennen. Die Unfähigkeit der Polizei am Gästeblock hatten also jetzt tausende Besucher der Ostkurve auszubaden. Genialer Schachzug. Dieser einfache Weg, ungeachtet nebensächlicher Aspekte wie Verhältnismäßigkeit oder der Frage nach Schuld oder Unschuld, scheint bei der Bochumer Polizei kein Einzelfall. Bereits in der Saison 06/07, als es beim Derby gegen Dortmund zu Flaschenwürfen aus dem Dortmunder Sonderzugmob kam, sperrte man lieber die Gäste des Oblomow ein, statt die Täter selbst festzusetzen. Warum auch mehr Arbeit machen als nötig?

Dass nach solchen Aktionen der Unmut gegenüber den Gesetzeshütern wächst –und das längst nicht nur in den Reihen von Ultragruppierungen – ist dabei mehr als verständlich. Überhaupt ruft die Taktik der Bochumer Polizei zuletzt immer häufiger Verständnislosigkeit und Ärger hervor. Besonders das Vorgehen nach den Spielen rund um das Stadioncenter ist eine Frechheit. Seit einiger Zeit wird der Durchgang von der Ostkurve zum Stadioncenter abgesperrt. Manch einer darf durch, manch anderer nicht. Wer, das weiß niemand so genau. Fantrennung kann hier jedoch kein logisches Argument sein. Wieso sollten sich Bochumer nicht mit Bochumern in der vereinseigenen Fangastronomie treffen dürfen? Wäre eine Absperrung des Gästebereichs nicht logischer? So weit scheint man bei der Polizei allerdings nicht zu denken. Zweifelhafter Höhepunkt verfehlter Polizeitaktik war zuletzt die gewaltsame Trennung von Bochumern und Bochumern per Schlagstock und Tränengas im Anschluss an das Spiel gegen den FSV Mainz. Einen weiteren Fehlgriff leistete sich die Polizei nach dem Spiel gegen Freiburg. Eigens verschuldete Kommunikationsfehler wurden hier schnell als versuchter Angriff, auf allerdings gar nicht mehr anwesende Freiburger Gästefans deklariert und gerechtfertigt. Allein binnen 8 Heimspielen dieser Hinrundenserie kam es also schon, neben den oben beschriebenen „kleineren“ Schikanen in den Spielen gegen Mainz, Freiburg und Köln bereits zu drei enormen Verfehlungen seitens der Bochumer Polizei. Dass diese sich dann wundert, weshalb sie bei uns Fans nicht mit offenen Armen empfangen wird und stattdessen in den Medien öffentlich über mangelnden Respekt und Ablehnung gegenüber den eingesetzten Beamten spricht erschließt sich uns nicht. Sicherlich gibt es Fehlverhalten auf beiden Seiten, genau deshalb ist es aber wichtig, nicht blind den Schlagzeilengeilen Medien und genauso wenig der einseitigen Berichterstattung der Polizeimedien Glauben zu schenken! Informiert Euch, hinterfragt und lasst Euch nicht blenden. Weder von Redakteuren, die Schlagzeilen brauchen, noch von einseitiger Berichterstattung der Polizei, die durch diese Horrorstories sich selbst und das Geld welches sie verbrennt, rechtfertigen muss!