Ostkurve Bochum Retroschals

14. Februar 2010 von Ultras Bochum

Wie ihr mit Sicherheit schon mitbekommen habt, ist seit dem gestrigen Heimspiel gegen Hoffenheim der neue Ostkurve Bochum Retroschal erhältlich. Für nur 10€ könnt ihr euch eines dieser schönen Oldschool-Teile sichern. Schaut entweder beim nächsten Heimspiel bei uns vorbei oder meldet euch unter fanartikel@ub99.org

Auf nach Mainz!

10. Februar 2010 von Ultras Bochum

Nach zwei Heimspielen führt uns der Spielplan am Samstag den 20.2. nach Mainz.

Wer noch Busplätze zum Bruchweg braucht, bitte unter busse@ub99.org oder Samstag am Infostand melden.

Für 22€ ist man dabei! Vorkasse oder 15 € Anzahlung, am besten gegen Hoffenheim.

Offener Brief an Karl-Heinz Rummenigge

22. Januar 2010 von Ultras Bochum

Lieber Karl-Heinz Rummenigge,

mit Erstaunen, wenn nicht gar Fassungslosigkeit, haben wir die Hausmitteilung des FC Bayern München zum Thema Respekt und Toleranz zur Kenntnis genommen und uns die diversen Presseberichte dazu durchgelesen sowie den Bericht von TV München angesehen.

Tenor des Ganzen: Der FC Bayern München tritt für Respekt und Toleranz gegenüber dem Gegner und seinen Fans ein. Deshalb dürfen die Gegner ab sofort ihre Schwenkfahnen auf dem Rasen der Versicherungsunternehmen-Arena wedeln. Außerdem wird es weitere, nicht näher beschriebene Aktionen geben, die mit den Fanclubverantwortlichen abgestimmt sind. Das alles bezeichneten Sie, Karl-Heinz Rummenigge, als Fanprojekt.

Verehrter Karl-Heinz Rummenigge,
wir möchten nicht dreist erscheinen, wenn wir Sie fragen, ob das jetzt Ihr Ernst war. Denn München – egal ob ein Spiel beim FCB oder dem TSV 1860 – gilt für Fußballfans seit jeher als eine Auswärtsfahrt, die bestimmt ist von Polizei- und Ordnerschikane, Choreographieverboten und Restriktionen jedweder Art. Und Sie wollen der Welt allen Ernstes glauben machen, dass Ihre Fahnenidee, die Sie beinahe anmaßend als Fanprojekt bezeichnen, ein Zeichen von Respekt und Toleranz ist? Wir können nicht fassen, wie Sie dies behaupten können. Das liegt übrigens nicht daran, dass sich für populistische Äußerungen in der Vergangenheit Uli Hoeneß verantwortlich zeichnete, sondern ganz einfach daran, dass Sie offenbaren, keinerlei Ahnung zu haben, was Fans eigentlich wollen.

Auswärtige Fans wollen nicht pauschal von der Münchner Polizei und dem dazugehörigen USK wie Schwerverbrecher behandelt werden. Sie wollen ihre Fahnen in uneingeschränkter Größe IN ihrem Block schwenken und nicht auf dem Spielfeld. Sie wollen Choreographien mit Materialien ihrer Wahl durchführen, ihr Bier und ihre Stadionwurst mit Bargeld kaufen und diese IM Block anstatt davor verzehren, um auch etwas vom Spiel mit zu bekommen. Sie wollen ein Megaphon zur Koordination ihrer Unterstützung erlaubt bekommen anstatt sich von der Münchner Polizei anhören zu müssen, dass der Einsatz eines Megaphons sicherheitsgefährdend sei.

Anders ausgedrückt: auswärtige Fans möchten die Mindeststandards, die in fast allen Bundesligastadien herrschen, auch in München, dem selbst ernannten Vorreiter in Sachen Respekt und Toleranz, vorfinden.

Respekt und Toleranz sollten Sie vielleicht auch Ihren eigenen Fans entgegenbringen. In München werden die eigenen Fangruppen pauschal für Taten Einzelner abgestraft, Stadionverbote für Banalitäten verhängt und auch schon mal auf Mitgliederversammlungen die Fans vom eigenen Manager als Idioten hingestellt. Und Sie, Karl-Heinz-Rummenigge, wollen der Öffentlichkeit etwas von Respekt und Toleranz erzählen? Wenn Sie und Ihre Kollegen Respekt vor Ihren eigenen Fans hätten, dann würden Sie ihnen nicht zumuten, dass Anhänger des Gegners „ihren“ heiligen Rasen betreten!

Mit sportlichem Gruß, nehmen Sie es uns nicht übel,

Aachen Ultras
Chosen Few Hamburg 1999
Ultras Hannover
Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln
Supporters Crew Freiburg e.V.
Wilde Jungs Freiburg
Weekend Brothers Wolfsburg
THE UNITY – Supporters Dortmund e.V.
Harlekins Berlin ‘98
Horda Azzuro Ultras Jena
Horidos 1000 Fürth
Violet Crew Osnabrück
Generation Luzifer 1998 Kaiserslautern
Pfalz Inferno Kaiserslautern
Frenetic Youth Kaiserslautern
Ultras Aue
Ultras Bochum 1999
Ultras Gelsenkirchen
Ultraszene Mainz 01
Ultrá 1894 Karlsruhe
Fialova Sbor Aue
Cattiva Brunsviga

P.S.: Fanprojekte sind im Übrigen öffentliche Einrichtungen, die von Sozialpädagogen betreut werden und sich präventiv mit jungen Fans beschäftigen. Sie sind weit entfernt von unausgegorenen Ideen hoher Herren, die sich dafür auch noch in der Öffentlichkeit feiern lassen wollen. Ein solches sozialpädagogisches Fanprojekt arbeitet auch seit Jahren erfolgreich in München. Das aber wirklich nur am Rande und postscriptum.

Auf geht´s Velbi, kämpfen und siegen!

20. Januar 2010 von Ultras Bochum

Manch einer wird sich fragen, was das Spruchband im Mönchengladbacher Gästeblock sollte.  Ein langjähriges UB-Mitglied liegt derzeit schwer erkrankt auf der Intensivstation, scheint aber wieder auf dem Weg der Besserung. Also auch an dieser Stelle nochmal: Alles Gute Velbi, durchhalten! Und vielen Dank an die Schickeria München sowie die Azzurros Bochum, die jeweils auch einen Genesungswunsch beisteuerten.

Bus nach Berlin

20. Januar 2010 von Ultras Bochum

Busplätze nach Berlin gibt es unter busse@ub99.org oder gegen Schalke am Infostand.

Um 6.30 Uhr ist Treffpunkt, für 35€ seid Ihr dabei!

Alle in die Halle! Teil II

4. Januar 2010 von Ultras Bochum

Am kommenden Samstag geht es für die Zweitvertretung unseres VfL noch einmal in die Halle. Die Zweite tritt in der Endrunde um die Hallenstadtmeisterschaft an. Das Turnier beginnt um 11:00 Uhr,  Treffpunkt ist diesmal um 10:30 Uhr vor der Rundsporthalle.

Wir hoffen, dass dieser Termin noch besser wahrgenommen wird als am vergangenen Sonntag, und das wir gemeinsam den Nachwuchs in die am nächsten Tag stattfindende Finalrunde schreien.

Außerdem möchten wir euch darauf hinweisen, dass es jedem Stadionverbotler möglich ist diesen Termin wahrzunehmen, um gemeinsam die Zweite anzufeuern. Aus diesem Grund werden wir auch nicht das Testspiel der ersten Mannschaft gegen den SC Paderborn am Samstag besuchen, denn dort wären die Stadionverbotler wieder einmal vor den Toren ausgesperrt.

ALLE IN DIE HALLE!

Alle in die Halle!

29. Dezember 2009 von Ultras Bochum

Am 03.01.2010 tritt die Zweitvertretung unseres VfL in der Rundsporthalle zur Hallenstadtmeisterschaft an. Ein guter Termin für uns die Winterpause zu verkürzen und endlich einmal wieder unseren Nachwuchs auf wirklich heimischen Terrain zu unterstützen.

Treffpunkt ist um 12:00 Uhr vor der Rundsporthalle, die Zweitvertretung muss das erste Mal um 13:15 Uhr antreten. Seid bitte pünktlich, der Platz in der Halle ist nämlich begrenzt. Außerdem bitten wir euch an eure Schwenk- und Zaunfahnen zu denken. Lasst uns die Halle rocken!

Nur ein Ausrutscher?

3. Dezember 2009 von Ultras Bochum

Das nach der Partie gegen den 1. Fc Köln trotz 0:0 keine Langeweile bei den Besuchern der Ostkurve aufkommen konnte, lag vor allem an einer mehr als fragwürdigen Maßnahme seitens der Polizei. Nach Abpfiff wurden diverse Ausgänge aus der Kurve, auch der Durchgang zum Marathontor, durch den besonders viele Fans das Stadion verlassen, per Polizeikette abgesperrt. Wie man bereits auf der Polizeischule lernt ist es besonders förderlich, in Bewegung geratene Menschenmassen künstlich aufhalten zu wollen. Zudem natürlich, ohne den Fans anständige Antworten zu geben, was diese Maßnahme denn zu bedeuten hätte. Und so knubbelte es sich ordentlich auf Treppen, in Aufgängen, an Wellenbrechern und Toren. Die Möglichkeit von Angstzuständen, Panik oder ähnlichem, besonders bei Kindern, alten oder weiblichen Kurvenbesuchern wurde offenbar in Kauf genommen um…ja was eigentlich zu bewirken? Was diese Maßnahme „rechtfertigen“ sollte erfuhr man natürlich nicht vor Ort -wäre ja auch zu hilfreich gewesen- sondern erst später. Nach den Vorfällen am Gästeblock vor dem Spiel und aufgrund der Tatsache, dass die Polizei den Gästeanhang auch nachher nicht so recht unter Kontrolle brachte, wurde schlicht und einfach der Abmarsch der Heimfans so gut es ging unterdrückt bzw. verzögert, um so die Fangruppen zu trennen. Die Unfähigkeit der Polizei am Gästeblock hatten also jetzt tausende Besucher der Ostkurve auszubaden. Genialer Schachzug. Dieser einfache Weg, ungeachtet nebensächlicher Aspekte wie Verhältnismäßigkeit oder der Frage nach Schuld oder Unschuld, scheint bei der Bochumer Polizei kein Einzelfall. Bereits in der Saison 06/07, als es beim Derby gegen Dortmund zu Flaschenwürfen aus dem Dortmunder Sonderzugmob kam, sperrte man lieber die Gäste des Oblomow ein, statt die Täter selbst festzusetzen. Warum auch mehr Arbeit machen als nötig?

Dass nach solchen Aktionen der Unmut gegenüber den Gesetzeshütern wächst –und das längst nicht nur in den Reihen von Ultragruppierungen – ist dabei mehr als verständlich. Überhaupt ruft die Taktik der Bochumer Polizei zuletzt immer häufiger Verständnislosigkeit und Ärger hervor. Besonders das Vorgehen nach den Spielen rund um das Stadioncenter ist eine Frechheit. Seit einiger Zeit wird der Durchgang von der Ostkurve zum Stadioncenter abgesperrt. Manch einer darf durch, manch anderer nicht. Wer, das weiß niemand so genau. Fantrennung kann hier jedoch kein logisches Argument sein. Wieso sollten sich Bochumer nicht mit Bochumern in der vereinseigenen Fangastronomie treffen dürfen? Wäre eine Absperrung des Gästebereichs nicht logischer? So weit scheint man bei der Polizei allerdings nicht zu denken. Zweifelhafter Höhepunkt verfehlter Polizeitaktik war zuletzt die gewaltsame Trennung von Bochumern und Bochumern per Schlagstock und Tränengas im Anschluss an das Spiel gegen den FSV Mainz. Einen weiteren Fehlgriff leistete sich die Polizei nach dem Spiel gegen Freiburg. Eigens verschuldete Kommunikationsfehler wurden hier schnell als versuchter Angriff, auf allerdings gar nicht mehr anwesende Freiburger Gästefans deklariert und gerechtfertigt. Allein binnen 8 Heimspielen dieser Hinrundenserie kam es also schon, neben den oben beschriebenen „kleineren“ Schikanen in den Spielen gegen Mainz, Freiburg und Köln bereits zu drei enormen Verfehlungen seitens der Bochumer Polizei. Dass diese sich dann wundert, weshalb sie bei uns Fans nicht mit offenen Armen empfangen wird und stattdessen in den Medien öffentlich über mangelnden Respekt und Ablehnung gegenüber den eingesetzten Beamten spricht erschließt sich uns nicht. Sicherlich gibt es Fehlverhalten auf beiden Seiten, genau deshalb ist es aber wichtig, nicht blind den Schlagzeilengeilen Medien und genauso wenig der einseitigen Berichterstattung der Polizeimedien Glauben zu schenken! Informiert Euch, hinterfragt und lasst Euch nicht blenden. Weder von Redakteuren, die Schlagzeilen brauchen, noch von einseitiger Berichterstattung der Polizei, die durch diese Horrorstories sich selbst und das Geld welches sie verbrennt, rechtfertigen muss!

50+1 bleibt?

15. November 2009 von Ultras Bochum

Ein in den letzten Wochen und Monaten heiß diskutiertes Thema war die von Martin Kind, dem Präsidenten von Hannover 96 beantragte Abschaffung der 50+1 Regel, welche es Investoren untersagt die Stimmenmehrheit in einem Fußballverein zu übernehmen. So besagt die Regelung, dass ein Verein stets 50 Prozent seiner Stimmenanteile sowie mindestens einen weiteren Stimmenanteil für sich selber behalten muss. Dies verhindert eine Übernahme durch größenwahnsinnige Milliardäre oder Unternehmen und erspart uns die viel zitierten englischen Verhältnisse. So war es für die 36 deutschen Profivereine in einer Versammlung am 10. November an der Zeit, diesem Hirngespinst Kinds auch offiziell Einhalt zu gebieten, was mit einem deutlichen Ergebnis auch gelang. Lediglich Kind hatte für eine Abschaffung gestimmt und so wurde der Antrag auf überwältigende Art und Weise abgeschmettert. Ebenfalls abgelehnt wurde der Vorschlag des FSV Frankfurt, die Regel zu verändern und somit den Herren Investoren ebenfalls mehr Einfluss zu gewähren. Insgesamt also ein klares Zeichen der Vereine für den Erhalt von zumindest ein wenig Tradition und Identität. Welch fatale Folgen eine andere Entscheidung gehabt hätte, kann man bestens anhand des Beispiels des einstigen Traditionsclubs SV Austria Salzburg erahnen, welcher im April 2005 von Red Bull aufgekauft wurde und sogleich eine neue “Identität” verliehen bekam: Gründungsdatum, Vereinsfarben und selbst das Vereinswappen wurden nach den Interessen des Konzerns gewandelt und somit ein Verein mit allen seinen Traditionen, Merkmalen und Eigenheit schlicht und ergreifend ausgelöscht. Damit dem deutschen Fußball solche Szenarien möglichst erspart bleiben, heißt es nun weiter gegen Martin Kind und seine irrsinnigen Vorstellungen anzukämpfen, da seine fixe Idee leider noch lange nicht aus der Welt geschafft zu sein scheint. Da er sich im Recht fühlt behält er es sich nun vor, die Verwirklichung seines Antrages vor dem europäischen Gerichtshof einzuklagen. Dass dies jeglichem Solidaritätsgedanken gegenüber den anderen Vereinen entbehrt kümmert ihn dabei augenscheinlich wenig. Zudem fragt man sich ernsthaft, wozu ein solcher Beschluss überhaupt gefasst wird, wenn am Ende doch über die Köpfe der Vereinsvertreter hinweg entschieden wird. Kinds Argument, dass jeder Club doch selber entscheiden könne, wie er den Umgang mit möglichen Investoren handhabe kommt uns Fans doch reichlich bekannt vor, denkt man einmal an die Debatten um den Verkauf von Stadionnamen zurück. Den Namen seines Stadions MUSSTE man auch nicht verkaufen. Was aus den meisten ehemals traditionsreichen Namen geworden ist, ist hinlänglich bekannt. Folglich sind auch wir Fans weiter in der Pflicht, Martin Kind von seinem egoistischen und wahnsinnigen Vorschlag abzubringen, indem wir zu diesem Thema lautstark unsere Meinung kundtun.

Auf nach Hamburg!

12. November 2009 von Ultras Bochum

Am Sonntag, den 22. November ist unser VfL zu Gast beim HSV.
Noch gibt es Restplätze in den Bussen, also schnell melden!
Mitglieder sind für 26€, Gäste für 31€ dabei.
Kontakt wie immer unter busse@ub99.org oder persönlich.